Hygiene- und Infektionsschutzkonzept

 

Die Coronaschutzverordnung in der ab 17.10.2020 sieht folgende Schutzmaßnahmen vor, gestaffelt nach dem 7-Tage-Inzidenzwert :

 

 

ohne erhöhte Gefährdung (Inzidenzwert unter 35):

 

Im öffentlichen Raum dürfen nur 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten zusammentreffen. Diese Beschränkung gilt insbesondere auch für die Gastronomie (Innen- und Außengastronomie)

 

Die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen und Versammlungen wird auf 33% der normalen Kapazität des Veranstaltungsortes, höchstens 1.000 Teilnehmer begrenzt, erweiterbar mit Schutzkonzept

 

An Festen (Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter) aus herausragendem Anlass dürfen höchstens 50 Personen teilnehmen.

Bei dem Fest gelten das Abstandsgebot und eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung für die Teilnehmer innerhalb des Veranstaltungsraumes beziehungsweise -bereiches NICHT, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind.

 

Gehören mehrere Tische zu einer Veranstaltung, darf auf Mindestabstände und Mund-Nase-Bedeckung während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung nur innerhalb einer festen Tischgruppe verzichtet werden.

 

 

Gefährungsstufe 1 (Inzidenzwert über 35):

 

Im öffentlichen Raum dürfen nur 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten zusammentreffen. Diese Beschränkung gilt insbesondere auch für die Gastronomie (Innen- und Außengastronomie)

 

Bei Sportveranstaltungen, sonstige Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen, Konzerte und sonstige Aufführungen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitz- und Stehplatz verpflichtend.

 

Die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen und Versammlungen wird ab dem vierten Tag nach der Feststellung der Gefährdungsstufe auf höchstens 1000 Teilnehmer begrenzt, auch mit weitergehendem Schutzkonzept

 

An Festen (Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter) aus herausragendem Anlass dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen.

 

                Feste sind mindestens fünf Werktage vor dem Termin schriftlich anzumelden. Inhalt der Anmeldung :

  • Name, Vorname der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Anschrift

  • Telefonnummer

  • Email Adresse

 

Weiterhin muss dieses Hygienekonzept des Pfannenhof Monheim beigefügt werden.

 

Die Anmeldung kann per Email an ordnungsbehoerde@monheim.de erfolgen.

 

 

 

Die Ordnungsbehörde der Stadt Monheim prüft die Angaben auf Vollständigkeit und Plausibilität  und  untersagt  erforderlichenfalls die Veranstaltung.

 

Eine Sperrstunde ist in dieser Gefährdungsstufe nicht vorgesehen.

 

Gefährungsstufe 2 (Inzidenzwert über 50):

 

 

Im öffentlichen Raum dürfen nur 5 Personen aus unterschiedlichen Haushalten zusammentreffen. Diese Beschränkung gilt insbesondere auch für die Gastronomie (Innen- und Außengastronomie)

 

Bei Sportveranstaltungen, sonstige Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen, Konzerte und sonstige Aufführungen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitz- und Stehplatz verpflichtend.

 

Die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen und Versammlungen wird ab dem vierten Tag nach der Feststellung der Gefährdungsstufe auf höchstens 100 Teilnehmer begrenzt. Mit besonderem Schutzkonzept kann die örtliche Behörde eine Genehmigung für 250 Teilnehmer im Inneren und 500 Teilnehmer im Freien erteilen

 

An Festen (Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter) aus herausragendem Anlass dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen.

 

                Feste sind mindestens fünf Werktage vor dem Termin schriftlich anzumelden. Inhalt der Anmeldung :

  • Name, Vorname der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Anschrift

  • Telefonnummer

  • Email Adresse

 

Weiterhin muss dieses Hygienekonzept des Pfannenhof Monheim beigefügt werden.

 

Die Anmeldung kann per Email an ordnungsbehoerde@monheim.de erfolgen.

 

Die Ordnungsbehörde der Stadt Monheim prüft die Angaben auf Vollständigkeit und Plausibilität  und untersagt erforderlichenfalls die Veranstaltung.

 

Gaststätten sind in der Zeit von 23:00 Uhr bis 06.00 zu schließen. Die Abgabe von alkoholischen Getränken ist in der Zeit von 23:00 Uhr bis 06:00 generell untersagt!

 

Die Gefährdungsstufe wird erst zurückgenommen, wenn der Inzidenzwert 7 aufeinander folgende Tage unterschritten wird.

 

Auch dieses Regelwerk wird sicherlich in den nächsten Tagen nochmal angepasst, da es zusätzlich eine „Allgemeinverfügung“ des Kreises Mettmann geben muss. Hier werden ggf. Regeln noch enger gefasst.

 

 

Regelungen für Gäste

 

Reservierungen sollten soweit möglich genutzt werden, um einen Rückstau von Gästen in Wartebereichen zu vermeiden.

 

Die Gäste warten am Eingang bis das Service-Team ihnen einen Platz zuweist. (Sitzplatzpflicht).

In der Außengastronomie ist es in Bereichen, die räumlich abgegrenzt sind (z.B. durch einen Zaun, eine Mauer, Blumenkübel usw.), zulässig, Gästen anstelle eines Sitzplatzes einen Stehplatz an einem Stehtisch zuzuweisen. 

 

Die Gäste müssen bis zum Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 

Gäste mit Symptomen einer Atemwegsinfektion dürfen keinen Zutritt erhalten.

 

Gäste müssen sich nach Betreten der Gastronomie (Innen- und Außengastronomie) die Hände desinfizieren. Desinfektionsspender steht am Eingang zur Verfügung.

 

Auf nicht kontaktfreie Begrüßungsrituale (Händeschütteln etc.) ist zu verzichten.

 

Kundenkontaktdaten sowie Zeiträume des Aufenthaltes in der Innen- und Außengastronomie sind für jede Tischgruppe mittels einfacher, auf den Tischen ausliegender Listen (einschließlich Einverständniserklärung zur Datenerhebung) zur Ermöglichung einer Kontaktpersonennachverfolgung zu erheben und durch den Inhaber unter Wahrung der Vertraulichkeit gesichert für 4 Wochen aufzubewahren.

 

Die Gäste müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, sobald Sie vom Tisch aufstehen.

 

Die Gäste sollten dazu angehalten werden, den Platz nur aus wichtigen Gründen (z.B. zum Toilettengang) zwischendurch zu verlassen.

 

 

Regelungen für Personal

 

 

Personal mit Symptomen einer Atemwegsinfektion dürfen keinen Zutritt zum Gastronomiebetrieb haben, Ausnahmen bei Beschäftigten sind nach ärztlicher Abklärung (keine Covid 19-Erkrankung) möglich.

 

Auf nicht kontaktfreie Begrüßungsrituale zwischen Personal und Gästen (Händeschütteln, Schulter klopfen etc.) ist zu verzichten.

 

Häufigeres Händewaschen und der Verzicht, sich ins Gesicht zu fassen, sollte jeder Mitarbeiter MIT und OHNE Mund-Nasen-Schutz trainieren.

 

Kommuniziert wird mit einem Abstand von 1,5 m.

 

Die Mitarbeiter sollten getrennt voneinander Pause machen.

 

Jeder Mitarbeiter bekommt zu Beginn seiner Schicht einen Stift ausgehändigt, den er die gesamte Zeit bei sich behält.

 

Beim Servieren und Abräumen sind Hilfsmittel, wie Tabletts oder Servierwagen zu nutzen, um den erforderlichen Abstand zu den Gästen einhalten zu können.

 

Eingangstür / Biergartentüren möglichst immer geöffnet lassen, um diese Kontaktfläche zu vermeiden und für eine gute Belüftung der Räume zu sorgen.

 

Das Servicepersonal empfängt die Gäste am Eingang und bringt Sie zu Ihrem Tisch. (Sitzplatzpflicht)

In der Außengastronomie ist es in Bereichen, die räumlich abgegrenzt sind (z.B. durch einen Zaun, eine Mauer, Blumenkübel usw.), zulässig, Gästen anstelle eines Sitzplatzes einen Stehplatz an einem Stehtisch zuzuweisen. 

 

Keine Gegenstände/Garderobe usw. vom Gast entgegennehmen.

 

Gebrauchsgegenstände (Bestecke, Zahnstocher) dürfen nicht offen auf den Tischen stehen. Die Gäste erhalten auf Wunsch (Salz, Zucker, Pfeffer) in kleinen Tüten.

 

Kontaktflächen wie Stuhl, Tisch, Speisekarten etc. werden grds. nach jedem Gästewechsel gereinigt und desinfiziert, Einwegartikel weggeworfen.

 

Es erfolgt zudem eine der Besucherfrequenz angemessene regelmäßige Desinfektion für Arbeitsflächen, Türklinken, Kassenbildschirm, EC Geräte, Kaffeemaschinenbildschirm, Schubladenknöpfe, Handläufe etc..

 

Die Kasse möglichst mit dem eigenen Stift bedienen und nicht mit dem Finger direkt berühren.

 

Die Übergabe von Bargeld sollte über eine Ablage/ein Tablett erfolgen. Nach dem Kassiervorgang sollten die Hände gewaschen/desinfiziert werden. Kartenzahlung sollte bevorzugt werden.

 

Spülvorgänge müssen bei Temperaturen größer 60 Grad Celsius durchgeführt werden oder es sind bei jedem Spülgang entsprechend wirksame Tenside / Spülmittel zu verwenden.

 

Gläser und Tassen niemals am Trinkbereich, sondern möglichst weit unten anfassen.

 

 

Je nach Betrieb Getränketablett auf den Tisch stellen und die Gäste ihr eigenes Getränk selbst vom Tablett nehmen lassen.

 

Beschäftigte mit Kontakt zu den Gästen (Service, Theke etc.) müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Händewaschen/-desinfektion mindestens alle 30 Minuten.

 

Kundenkontaktdaten: Vor dem Servieren der ersten Bestellung muss das Formular komplett vom Gast ausgefüllt und vom Service eingesammelt werden. Nach dem Kassieren notiert der Service die Endzeit auf dem Formular oder tackert den Beleg an das Formular.

 

Sanitärräume sind in der Regel mind. zweimal täglich zu reinigen, dazu gehört auch die sichere

Abfallentsorgung.

 

Das Servicepersonal wird zu den vorgenannten Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln (inkl. allg.

Regeln des Infektionsschutzes wie „Niesetikette“, Einordnung von Erkältungssymptomen etc.) unterwiesen. Es wird immer in die Armbeuge geniest/gehustet.

 

Es gibt momentan eine kleine Speisekarte auf einem Blatt A4 (oder digital). Das Blatt ist nach dem Besuch zu entsorgen.

 

Nach dem Besuch der Gäste werden ALLE Gegenstände (Ausnahmen: Besteck, Gläser, Porzellan) zusammengerollt und entsorgt.

 

Jeder Platz wird mit A3 Unterlagen, den Speisekarten, dem Kundenkontaktformular und evtl. spezieller Deko (ein Blümchen) neu eingedeckt.

 

Bestecktaschen mit Besteck und evtl. Salz-, Pfeffer-, Zuckertütchen oder Milchtöpfchen werden erst mit Servieren der Speisen und Getränke ausgegeben.

 

Hinter der Theke sollte nach Möglichkeit nur ein Mitarbeiter gleichzeitig tätig sein. Der Mitarbeiter für die Theke hilft den Servicekräften. Die Servicekräfte bleiben vorwiegend vor der Theke.

 

Die Thekenkraft kümmert sich auch um die regelmäßige Überprüfung der Toiletten und dessen Dokumentation.

 

Bei Verstoß gegen die Abstandsregeln und Pflicht zum Tragen einer Maske werden die Gäste freundlich, aber bestimmt darauf hingewiesen, dass dies zum Schutz der Mitmenschen zwingend erforderlich ist.

 

Warenlieferanten/Dienstleister/Handwerker betreten nur in Ausnahmefällen die Betriebsräume. Warenübergabe sollte auf dem Hof passieren. Ansonsten ist auch hier die Aufnahme der Kontaktdaten nötig.

 

Beschäftigte, die keine klare Arbeitsraumtrennung von 1,5m haben, müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.

 

Pfannen, Töpfe, Messer, Schneidbretter etc. werden nur personenbezogen verwendet und nach jedem Gebrauch selbst gereinigt.

 

Zum Küchenbereich haben nur die Küchenmitarbeiter Zutritt.

Bauliche Anpassungen

 

Aufstellung Desinfektionsständer am Eingang

 

Tische sind so anzuordnen, dass

a. zwischen den Tischen mindestens 1,5 m Abstand (gemessen ab Tischkante bzw. den zwischen zwei Tischen liegenden Sitzplätzen) vorliegt. Ausnahme: bauliche Abtrennung zwischen den Tischen, die einen Übertragung von Viren verhindert.

 

b. bei Sitzbereichen in Nähe von Arbeitsplätzen (Theke etc.) ein 1,5 m-Abstand zu den Bewegungsräumen des Personals eingehalten wird. Unmittelbar vor der Theke sind Sitzplätze nur mit zusätzlichen Barrieren zulässig (z.B. Plexiglas wie im Einzelhandel)

 

Gänge zum Ein-/Ausgang, zur Küche, zu Toiletten etc. müssen eine Durchgangsbreite haben, mit der

beim Durchgehen die Einhaltung des 1,5 m-Abstandes zu den an den Tischen sitzenden Personen  grds. eingehalten werden kann. In stark frequentierten Bereichen/Warteschlangen (Eingang, Buffet, Toiletten) sollen Abstandsmarkierungen angebracht werden.

 

Über Tischanordnungen und Bewegungsflächen ist eine Raumskizze zu erstellen, aus der sich die Abstände erkennen lassen. Diese ist vor Ort vorzuhalten.

 

Alle Gast- und Funktionsräume sind ausreichend zu belüften. Trockene Luft sollte vermieden werden, ggf. Luftbefeuchter einsetzen. (in größeren Wasserteilchen sinken die Viren in der Luft schneller auf den Boden)

 

 

Sperrung jedes zweiten Pissoires.

 

 

 

 

Weiterhin sind die „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ zur CoronaSchVO NRW in der jeweils gültigen Fassung zu beachten!

Stand: 01.10.2020

 

I. Gastronomie (Innen- und Außengastronomie)

 

Unabhängig von den nachfolgend aufgeführten Regelungen zum Infektionsschutz sind die Vorschriften zur Lebensmittelhygiene und Lebensmittelsicherheit einzuhalten.

 

  1. Der gemeinsame Besuch von Gaststätten und die gemeinsame Nutzung eines Tisches ist nur den Personen ge-stattet, die nach § 1 Absatz 2 der CoronaSchVO von den Kontaktverboten im öffentlichen Raum ausgenommen sind. Gästen, die nicht zur Einhaltung der nachfolgenden Regeln bereit sind, ist im Rahmen des Hausrechtes der Zutritt zu verwehren.

 

  1. Reservierungen sollten soweit möglich genutzt werden, um einen Rückstau von Gästen in Wartebereichen zu vermeiden. Gästen muss in der Innengastronomie ein Sitzplatz zugewiesen werden (Sitzplatzpflicht). In der Außengastronomie ist es in Bereichen, die vom öffentlichen Raum räumlich abgegrenzt sind (z.B. durch einen Zaun, eine Mauer, Blumenkübel usw.), zulässig, Gästen anstelle eines Sitzplatzes einen Stehplatz an einem Stehtisch zuzuweisen.

 

  1. Gästen sowie Beschäftigten mit Symptomen einer Atemwegsinfektion ist der Zutritt zu den Geschäftsräumen zu verweigern; Ausnahmen bei Beschäftigten sind nach ärztlicher Abklärung möglich.

 

  1. Gäste müssen sich nach Betreten der Gastronomie (Innen- und Außengastronomie) die Hände waschen bzw. bei Bedarf desinfizieren (Bereitstellung Desinfektionsmittel mind. „begrenzt viruzid“). Kundenkontaktdaten der Gäste sowie Zeiträume des Aufenthaltes in der Innen- und Außengastronomie sind für jede Tischgruppe - unter Einholen des Einverständnisses - nach § 2a Absatz 1 der CoronaSchVO zu erheben. Dabei ist ausdrücklich eine einfache, auf den Tischen ausliegende Liste (einschließlich Einverständniserklärung zur Datenerhebung) für jede den Tisch nutzende Personengruppe ausreichend. Für zulässige Veranstaltungen kann eine Gesamtliste erstellt werden, wobei es ausreichend ist, wenn der Veranstalter im Bedarfsfall die weiteren Kontaktdaten zur Verfügung stellen kann. Soweit nach der CoronaSchVO erforderlich, hat die Liste eine Sitzplatzzuordnung zu enthalten.

 

  1. Tische zum Sitzen sind so anzuordnen, dass

    • zwischen den Tischen mindestens 1,5 m Abstand (gemessen ab Tischkante bzw. den zwischen zwei Tischen liegenden Sitzplätzen) vorliegt. Ausnahme: bauliche Abtrennung zwischen den Tischen, die eine Übertragung von Viren für den Tisch- und kompletten Sitzbereich verhindert.

    • bei Sitzbereichen in der Nähe von Arbeitsplätzen (Theke etc.) ein 1,5 m Abstand zu den Bewegungsräumendes Personals eingehalten wird. Unmittelbar vor der Theke sind Sitzplätze nur mit zusätzlichen Barrieren zulässig (z. B. Plexiglas wie im Einzelhandel).

 

 

 

     

 

5a.         Soweit in der Außengastronomie Stehtische verwendet werden dürfen, gelten für deren

Anordnung die Abstandsregeln gemäß Ziff. 5 entsprechend. Außerdem ist darauf zu achten, dass eine feste Zuordnung der Stehplätze zu den Tischen erfolgt, damit eine stabile Situation in Bezug auf die sich am Tisch aufhaltenden Personen vergleichbar bei Sitzplätzen gewährleistet werden kann (z.B. durch Markierungen am Boden).

 

  1. Gänge zum Ein-/Ausgang, zur Küche, zu Toiletten etc. müssen eine Durchgangsbreite haben, mit der beim Durchgehen die Einhaltung des 1,5 m Abstandes zu den an den Tischen sitzenden Personen grds. eingehalten werden kann. Soweit dies baulich nicht sichergestellt werden kann, sind aber Abweichungen flexibel zulässig, da grundsätzlich im Innenbereich eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung außer am Sitz-platz (§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nummer 7 CoronaSchVO) gilt.

 

  1. Über Tischanordnungen und Bewegungsflächen ist eine Raumskizze zu erstellen, aus der sich die Abstände er-kennen lassen. Diese ist vor Ort vorzuhalten. In stark frequentierten Bereichen/Warteschlangen (Eingang, Toiletten etc.) sollen Abstandsmarkierungen angebracht werden.

 

  1. Gebrauchsgegenstände (Gewürzspender, Zahnstocher etc.) dürfen nicht offen auf den Tischen stehen.

 

  1. Speisen werden am Tisch ausschließlich als Tellergerichte serviert; Selbstbedienungsbuffets sind nur zulässig, wenn die Gäste sich vor jeder Nutzung an bereitgestellten Desinfektionsmittelspendern die Hände desinfizieren und bei der Nutzung eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Eine möglichst gute Abschirmung oder Abdeckung der Speisen („Spuckschutz“ o.ä.) ist zusätzlich sinnvoll.

 

  1. Alle Gast- und Geschäftsräume sind ausreichend zu belüften. Abfälle müssen in kurzen Intervallen ordnungsgemäß entsorgt werden.

 

  1. Alle Kontaktflächen wie Arbeitsflächen, Polster, Stühle, Tische, Speisekarten, Gewürzspender etc. sind nach je-dem Gebrauch mit einem fettlösenden Haushaltsreiniger zu reinigen.

 

  1. Sofern neben der gastronomischen Versorgung andere Angebote (Sport- und Unterhaltungsanlagen, Shisha-Pfeifen oder andere gerätegebundene Genussmittel) vorgehalten und genutzt werden, so sind deren Kontakt-flächen regelmäßig – mindestens einmal täglich - zu reinigen bzw. zu desinfizieren und die Gäste vor der Nutzung ihrerseits zum Händewaschen/-desinfizieren aufzufordern. Shisha-Pfeifen dürfen nicht von mehreren Personen gleichzeitig, nur unter Verwendung von Einmal-Mundstücken und Schläuchen, die nach Gebrauch entsorgt wer-den, und nur bei vollständiger dauerhafter Durchlüftung der Räumlichkeiten verwendet werden. Gebrauchte Textilien u. ä. sind mit jedem Gästewechsel zu wechseln und bei mindestens 60 Grad Celsius zu waschen.

 

  1. Spülvorgänge für Geschirr und Gläser sollten möglichst maschinell mit Temperaturen von mindestens 60 Grad Celsius durchgeführt werden. Nur ausnahmsweise sind niedrigere Temperaturen mit entsprechend wirksamen Tensiden / Spülmitteln ausreichend.

  1. Beschäftigte mit Kontakt zu den Gästen (Service etc.) müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, soweit kein alternativer Schutz im Sinne des § 2 Absatz 3 Satz 3 CoronaSchVO eingesetzt wird. Eine verwendete Mund-Nase-Bedeckung muss bei Durchfeuchtung gewechselt werden. Nach jedem Abräumen von Speisengeschirr sollen Händewaschen/-desinfektion erfolgen. Händewaschen/-desinfektion ansonsten mindestens alle 30 min, soweit dies noch nicht erfolgt ist. Für Gäste gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nach § 2 Absatz 3 CoronaSchVO mit Ausnahme der Sitzplätze und des Außenbereichs.

 

  1. In Sanitär- und Gemeinschafts-/Pausenräumen sind Händedesinfektionsmittel, Flüssigseife und Einmalhandtücher zur Verfügung zu stellen. Die Räume sind in kurzen Intervallen zu reinigen. Es gilt hier ebenso der Mindestabstand untereinander.

 

  1. Die Beschäftigten werden in den vorgenannten Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln (inkl. allg. Regeln des Infektionsschutzes wie „Niesetikette“, Einordnung von Erkältungssymptomen etc.) unterwiesen. Gäste werden durch Hinweisschilder, Aushänge usw. über die einzuhaltenden Regeln informiert.

 

  1. Ein Fest nach § 13 Absatz 5 CoronaSchVO kann in der gastronomischen Einrichtung in vom übrigen Gastverkehr abgetrennten Räumlichkeiten mit der in § 13 Absatz 5 Satz 2 der CoronaSchVO festgelegten Zahl von Teilnehmern ohne Einhaltung des Abstandsgebots und ohne Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung seitens der Teilnehmerinnerhalb der abgetrennten Räume durchgeführt werden, soweit geeignete Vorkehrun-gen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 1 CoronaSchVO sichergestellt sind. Die Regelungen der Ziff. 1, 2, 5a, 8 und 9 gelten für diese Veranstaltungen nicht.

 

Die Umsetzung der vorstehenden Vorgaben erfordert ein gemeinsames Zusammenwirken aller Beteiligten. Das kann sowohl eine Anpassung der Personalstärke wie auch eine größere Geduld der Gäste für die zusätzlichen Arbeits-schritte erfordern